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Gehorsam (Unterordnung)

 

Das Gehorsam (oder auch Unterordnung) kennen die meisten Hundeführer aus den Hundeschulen, bzw. aus der Begleithundeprüfung. Da auch ein wesentlicher Teil der Rettungshundeprüfung aus Gehorsam besteht, legen wir einen großen Wert auf die Gehorsamsarbeit mit dem Hund.

 

Bei der Rettungshundeprüfung werden folgende Gehorsamsaufgaben geprüft. Aus der Grundstellung gerade Schritte in der Freifolge nach vorne zugehen mit anschließender Kehrtwende. Nach der Kehrtwende Tempowechsel durch normales Gehen, schnelles Gehen bzw. Laufen und langsames Gehen mit Linkswinkel und Rechswinkel. Das Gehen in einer Personengruppe mit fremden Hunden ist auch ein Teil der Gehorsamsübung. Anschließend wird in der Freifolge abwechselnd das Kommando Sitz, Steh und Platz aus der Bewegung geprüft. Aus dem Platz läuft der Hund direkt zum Hundeführer in die Grundstellung. Das Vorausschicken des Hundes mit anschließendem Platz- oder Stopkommando, genauso wie das Tragen des Hundes mit Übergabe an eine fremde Person findet man nur in der Rettungshundeprüfung. In der Ablage muss der Hund verweilen, während der Hundeführer sich außerhalb der Sichtweite des Hundes befindet. Wie bei der Begleithundeprüfung werden zwei Hunde am Platz geprüft.

 

Es empfiehlt sich neben der Rettungshundearbeit auch ein Besuch in der Hundeschule. Ab dem Welpenalter sollte der Hundführer bereits in der Hundeschule die Sozialisierung seines Vierbeiners mit anderen Artgenossen angehen. Je früher der Hund den Gehorsam lernt, desto leichter fallen ihm die Gehorsamübungen bei der Hundestaffel und später bei der Rettungshundeprüfung.